WOHN- UND SCHULGEBÄUDE MANESSESTRASSE

Zürich

Das Wohn- und Schulgebäude in Zürich-Wiedikon steht eingepfercht zwischen Manessestrasse und Bahngeleisen der SZU. Rund zwei Drittel des Gebäudes dient dem Wohnen, der andere Teil dient der jüdischen Gemeinschaft als Schulhaus. Es sind 8 Klassenzimmer, Gruppen- und Nebenräume sowie 23 Eigentumswohnungen mit Einstellhalle untergebracht. In den zwei Untergeschossen steht auf einer Seite eine doppelgeschossige, kleinere Turnhalle. Weil diese ans Erdreich grenzt, wurde die weisse Wanne mit einer Frischbetonverbundfolie ergänzt. Die Konstruktion reduziert das Risiko von Wassereintritten deutlich. Das Gebäude ist flach fundiert.
Die Hallenbreite wird mit Hilfe von Abfangwänden in den Obergeschossen überspannt. Dadurch können jene Decken mit üblichen Deckenstärken ausgebildet werden. Im Wohnteil waren die vielen Einlagen der Gebäudetechnik eine besondere Herausforderung für die Deckenstatik. Die Flachdecken erhielten spezielle Quer-
kraftbewehrungselemente, in denen die Leitungen geführt wurden.
Die Gebäudeaussteifung bilden die zwei Treppenkerne sowie die gelochte Fassade, die eine Rahmenwirkung hervorruft.
Die Baugrube wurde mit einer rückverankerten Rühlwand umschlossen. Dabei waren die innerstädtischen Verhältnisse mit zahlreichen Werkleitungen besonders zu beachten.
BauherrVerein zur Unterstützung des jüdischen Schul- und Gemeinwesen, Zürich
ArchitektGrüter Strässle Architeken GmbH Zürich
LeistungsbeschriebBaugrube, Tragkonstruktion
Kostenca. 25 Mio.
Bauzeit2015 - 2017
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Standort Romanshorn / Standort Zürich